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Horror geht anders! Whose Baby 2008

veröffentlicht um 11.06.2010, 14:46 von Unwucht Erlangen   [ aktualisiert: 16.06.2010, 06:59 ]
HoRRRor oder Hooorooor?  - wie spricht man das jetzt eigentlich aus, fragte sich das Erlanger Unwuchts-Team des öfteren auf dem Whose Baby 2008 in Predboj nahe Prag. Zwischen einigen Teammitgliedern kam es gar zu kleineren Streitigkeiten, die das sportliche Ergebnis aber nicht trüben konnten.

Zweiter in einer Sechsergruppe: Gegen Spin, die Terrible Monkeys, Prague7 und die Saxy Divers gewannen die Erlanger mit Unterstützung aus Augsburg, Bamberg und Florida. Nur gegen Bird of Prey aus Russland (dem späteren Turniersieger) sah es schlecht aus. Dafür aber richtig schlecht. Wahrscheinlich sogar so schlecht, dass gemeinsames Duschen von vornherein kategorisch ausgeschlossen wurde zumindest von Seiten der aus Moskau und Sankt Petersburg angereisten Frisbeespielerinnen. [Zur Anreise noch ein schnelles Wort: Nein, Greg. Die sind wirklich nicht mit dem Auto gekommen.] Gruppenzweiter heißt Halbfinale, was wiederum bedeutet, dass das erste Erlanger Spiel Sonntag erst um 12:10 Uhr stattfinden würde. Samstagabend freuten sich die Erlanger Spieler und Spielerinnen sehr über diese extra Stunden Schlaf.

Schnell noch zum Spiel am nächsten Tag, sprich Sonntag: Verloren gegen eine starke Zonenverteidigung der slowakischen Outsiterz, dafür gewonnen gegen stark alkoholisierte Endzombies. Damit dritter Platz und damit wir es nicht vergessen, unser Vorsatz: Mehr Zone spielen im Training um auch eine Offense gegen Raumdeckung zu Stande zu bringen.

Samstag Abend haben sich die Erlanger mächtig reingehängt. Beim Blood Race versagten Florie, Nick und Greg. Sie sollten als Vampire der Reihe nach einen Knoblauch-Hindernis-Parcours durchlaufen an dessen Ende eine Bloody Mary geleert werden wollte; als Staffelstab diente ein Gebiss, das der Reihe nach die Münder der Blood Racer durchmachte. Dafür stimmten die Verkleidungen: Die Erlanger gingen als Horrorclowns an den Start. Besonders erwähnenswert: das riesige Fleischermesser, das Sylwester extra ungewaschen mit ins Nachbarland schleppte.

Artikulation war nicht nur beim Motto des Turniers ein Problem, sondern zog sich durch das gesamte Wochenende. Lila oder Lilla? Doch nicht nur deutsche Worte bereiteten den Erlangern Schwierigkeiten, auch tschechische Aussprache hätte vorher geübt werden sollen. Denn Erdgas ist nicht einfach zu bekommen in Prag (oder Praha Greg fand es ja sehr erstaunlich, dass in vielen Sprachen andere Ortsbezeichnungen für ein und dieselbe Stadt existieren). Jedenfalls Erdgas ist noch schwerer zu bekommen, wenn man nicht weiß, was es auf tschechisch heißt. Für nächstes Jahr: plyn zemnacute;. Doch woher und wie man jetzt diese Wortbildung sich hätte ableiten können, dass wusste keiner in dem international besetzten und hoch gebildeten Erlanger Team. Türkische und polnische Sprachwissenschaftler konnten sich nicht einigen, ob die genaue übersetzung "Gas der Erde" oder "schwarzes Gas" lauten müsse.

Sachen, die Sylwester noch dazu nicht vergessen will, die aber im Artikel nicht erwähnt wurden:
- wie geil die Gurken vom Gurkenopa waren.
- dass ein Angora-Schneckenhengst der Beginn einer wundervollen Beziehung sein kann.
- wie schön romantisch die Heimfahrt in den Sonnenuntergang war.
- worüber sich Meike und Karin so kaputtgelacht haben.
- was der Nick lieber mag: McDonalds oder Burgerking.

Noch eine Ergänzung von Florie: Warum heißen wir eigentlich Unwucht? Geschichtsunterricht empfohlen. Wie soll man sonst einem Pick-up-Ami den Teamnamen erklären? Mit dabei waren: Cagatay, Christine, Florie, Greg, Karin, Martin, Meike Nick, Sonja, Stefan, Steff und Sylwester.
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