Turnierberichte


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Ultimate Frisbee DHM 2016 – FAU steigert sich um Zwei Plätze.

veröffentlicht um 15.06.2016, 06:28 von Alex Babioch   [ aktualisiert 15.06.2016, 07:30 von Johannes Schöck ]

Am Freitag den 10.6.2016 reist das Ultimate Frisbee Team der FAU nach Berlin, um an den zweitägigen Deutschen Hochschulmeisterschaften in Ultimate Frisbee teilzunehmen. Unter der Regie von Captain Florian „Werflow“ Auferoth wird die Mannschaft im Laufe des Wochenendes 8 Spiele bestreiten.


Der Spielplan sieht vor, dass es zunächst eine Gruppenphase zu bestreiten gibt, an die sich die Platzierungsspiele anschließen. Die 32 Teams sind in 8 Gruppen mit je 4 Teams aufgeteilt. Erster in jeder Gruppe qualifiziert sich automatisch, um die Plätzte 1-16 zu spielen. Zweiter und Dritter in jeder Gruppe spielen ein „Crossover-spiel“ gegen eine weitere zweit- oder drittplatzierte Mannschaft aus einer anderen Gruppe. Sieger dieses Spieles darf schließlich in der oberen Hälfte mitspielen. Alle anderen spielen um die Plätze 17-32.


Zusammen mit der FAU sind noch München, Lüneburg und Halle in der Gruppe. Samstagmorgen geht es für die Mannschaft der FAU im ersten Spiel direkt gegen den wohl härtesten Gegner der Gruppe; München (München wird am Ende des Turniers den 2. Platz holen). Bei Sonnenschein und leichtem Wind verliert die FAU das Spiel 12-3 - Der starke Gegner, der bis zum Ende auf dem Gas steht, macht es schwierig, Punkte zu machen. Auch wenn teilweise sehr schön gegen die gegnerische Zonen-Verteidigung gespielt wird, sind am Ende noch zu viele kleine, individuelle Fehler drin. Die Laune bleibt aber positiv und die Mannschaft lässt die Köpfe nach dem „Aufwärmspiel“ nicht hängen.

 

Im zweiten Spiel gegen Lüneburg kann sich die FAU direkt behaupten und zieht mit einer 4-0 direkt davon. Durch ein taktisch unklug gerufenes „Time-out“ der Lüneburger schafft es das Team der FAU, eine harte Verteidigung zu stellen und direkt ein Fehler zu provozieren. Der anschließende Angriff wird schnell umgesetzt und das Team der FAU baut die Führung auf 5-0 aus. Das Spiel ist aber noch nicht vorbei und mit viel Einsatz starten die Lüneburger eine beeindruckende Aufholjagd. Am Ende reicht es aber nicht und das Team der FAU gewinnt mit 7-5.

 

Bei zunehmender Sonne geht das Team der FAU in das dritte und letzte Gruppenspiel gegen Halle. Um sicher einen Platz im „Crossover-spiel“ zu bekommen, muss dieses Spiel gewonnen werden. Um das zu erreichen nimmt die Mannschaft sich vor, ein bisschen strukturierter zu spielen, um durch Chaos verursachte Fehler zu vermeiden. Wenige Fehler und ein schöner Spielfluss bringen die Mannschaft der FAU schnell zu einer 4-2 Führung, die weiter auf 6-2 ausgebaut wird. Der nächste Punkt ist lang und hart umkämpft und die Scheibe bewegt sich öfters von einem Ende des Spielfeldes zum anderen. Beide Mannschaften haben mehrere Möglichkeiten den Punkt zu machen, schaffen es aber nicht, diese zu verwerten. Schließlich kommt das Team der FAU wieder an die Scheibe und nimmt ein Timeout um durch zu schnaufen und ein bisschen Ruhe ins Spiel zu bringen. Die Mannschaft aus Halle stellt eine Zonen-Verteidigung, aber mit viel Geduld und kurzen Pässen kommt die FAU gut voran und kann schließlich den Spielstand auf 7-2 bringen. Da während des Punktes die Spielzeit abgelaufen ist, geht das Spiel auf 8 Punkte. Eine starke Verteidigung der FAU holt die Scheibe aber schnell wieder und damit den Punkt, den Sieg und somit auch den 2. Platz in der Gruppe.

 

Im „Crossover-spiel“ kommt der Gegner aus Bonn und sofort ist klar, dass beide Mannschaften in der oberen Hälfte mitmischen wollen. Vielleicht liegt das Mittagessen bei manchen Spielern der FAU noch etwas schwer im Magen, denn Bonn holt sich schnell eine 2-0 Führung. Die Mannschaft der FAU gibt aber nicht so leicht auf und holt 2 Punkte in Folge - Gleichstand. Beide Mannschaften machen jeweils einen Punkt und es steht 3-3. Die Mannschaft der FAU nimmt aber Fahrt auf und kann 3 Punkte in Folge holen, die Mannschaft aus Bonn antwortet mit zwei Punkten in Folge und es steht 6-5 für die FAU. Die reguläre Spielzeit ist um als die FAU einen heiß umkämpften Punkt zum 7-5 macht. Das Spiel ist also bei 8 Punkten vorbei. Bonn kann Ihren Angriff direkt verwerten und rückt ein Punkt näher. Die Mannschaft der FAU aber auch und gewinnt damit das „Crossover-spiel“ 8-6 und darf nun in der oberen Hälfte mitspielen.


 

Dass letzte Spiel am Samstag entscheidet, ob die FAU im Folgenden um die Plätze 1-8 oder 9-16 spielt. Die FAU muss gegen die HTW Berlin antreten und setzt sich als Ziel, nochmal alles zu geben, dabei aber weiter strukturierte Angebote zu laufen und gegnerische Überläufer zu unterbinden. Das Spiel ist heiß umkämpft und beide Mannschaften machen abwechselnd die Punkte bis zum 8-8. Kurz vor der gegnerischen Zone nimmt die FAU ein Timeout und organisiert den Angriff. Dieser ist erfolgreich und die FAU führt mit 9-8 mit nur wenigen Minuten regulärer Spielzeit übrig. Leider holt die HTW Berlin 2 Punkte in Folge und schließlich das 10-9 nach Ablauf der Spielzeit, was bedeutet, dass die Mannschaft die zuerst 11 Punkte erreicht, gewinnt. Die FAU holt noch den Ausgleich zum 10-10, aber die HTW Berlin bleibt ruhig und verwandelt ihren Angriff und kann somit das Spiel mit 11-10 gewinnen. Die FAU kann jetzt also im besten Fall noch 9. werden. Doch trotz der Niederlage sorgt dieses sehr faire und spannende Spiel für gute Laune und einen schönen Abschluss des ersten Spieltages. Wo genau sich die FAU platziert wird am Sonntag ausgespielt und die Mannschaft der FAU nimmt sich vor, mit dem gleichen Kampfgeist die Spiele am Sonntag anzugehen und die Köpfe oben zu halten.

 

Leider machen sich die Spiele in Knochen und Köpfen der Mannschaft bemerkbar und die FAU verliert ihre ersten zwei Spiele am Sonntagmorgen 11-4 gegen Ulm und 12-7 gegen Hamburg. Im letzten Spiel für die FAU gegen Freiburg entscheidet sich, ob die FAU auf dem 15. oder 16. Platz landet. Es wird ein heiß umkämpftes Spiel, bei dem der Punktestand am Ende nicht unbedingt die Knappheit des Spieles wiederspiegelt. Am Anfang des Spieles macht es die Zonenverteidigung der Freiburger schwierig davon zu kommen und beide Mannschaften machen abwechselnd ihre Punkte. Die Freiburger stellen aber Ihre Verteidigung um und das gibt der FAU die Möglichkeit, ein paar Punkte in Folge zu machen. Die letzten Kraftreserven werden angezapft und die Mannschaft der FAU bringt den Sieg sicher heim und holt den 15. Platz.


 


Trotz der frühen Niederlagen am Sonntag ist die Mannschaft sehr zufrieden mit ihrer Leistung an diesem Wochenende. Mit erhobenem Haupt kann die Mannschaft der FAU nach Hause fahren, sicher im Wissen, dass sie sich im Vergleich zum letzten Jahr um zwei Plätze verbessert hat und unweit davon entfernt war, auch weiter oben mit zu mischen.

Showgame auf der International Spring Fair

veröffentlicht um 24.05.2016, 08:30 von Johannes Schöck   [ aktualisiert: 24.05.2016, 08:33 ]

Es begann, wie Vieles, mit einer Email und einem Telefonat. Die Franconian-Internation-School (FIS) wollte die diesjährige International Spring Fair unter dem Motto "The Place to Bee" veranstalten. Idee dahinter war, bei allen ein Bewusstsein für die aktuelle Lage der Bienen zu erschaffen. Da das Wort "Bee" ja schließlich 3/7 von Frisbee ist, wurde die Unwucht Erlangen, als Frisbee Verein vor Ort, kontaktiert.
Die Unwucht nahm das Angebot Ultimate Frisbee präsentieren zu dürfen gerne an! So kam es, dass am Samstag den 21. Mai etwa 10 Spieler der Unwucht den Tag an der FIS verbrachten, um bei herrlichem Wetter und köstlichem Essen bei einem Teil der Anwesenden ein Bewusstsein für Ultimate Frisbee zu entwickeln.


Die vorbereiteten Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Scheiben-Weitwurf Wettbewerb, wurden zwar nicht so stark besucht wie ursprünglich gedacht, dafür konnten aber ein paar der Besucher dazu überzeugt werden an einem kleinen Showgame teilzunehmen. Im Laufe des Tages nahmen vor allem Kinder sehr gerne eine Scheibe in die Hand, um mit Freunden oder Eltern ein bisschen zu werfen. Hoffentlich konnte hierdurch bei einigen der Anwesenden ein Interessens-„Setzling“ im Kopf gepflanzt werden, den die Unwucht zukünftig zum Wachsen bringen kann.



Falls andere Vereine auch eine Internationale Schule in der Nähe haben, kann die Unwucht es nur empfehlen mit dieser Kontakt aufzunehmen. Denn eine "School Fair", wie es sie oft an Internationalen Schulen gibt, eignen sich gut dafür Ultimate Frisbee zu präsentieren und könnten durchaus ein Tor zur Nachwuchsgenerierung und weiteren Zusammenarbeit sein.


Weitere Bilder des Events


Unwucht hält die Erstklassigkeit

veröffentlicht um 07.07.2015, 00:43 von Unwucht Erlangen

+++ Brutal heißes Hochsommerwochenende endet mit Erhalt des Erstligaspots für den Südosten durch Unwucht Erlangen +++

Nach der zweiten Qualifikation für die 1. Liga der Deutschen Mixed Ultimate Meisterschaft (ausgerichtet seit einigen Jahren durch uns selbst in Nürnberg), musste sich die Unwucht in Heidelberg bei 39 °C den restlichen Erstligisten aus ganz Deutschland stellen.
In der Gruppenphase mussten wir bereits gegen die späteren 3. und 4., Würzburg und Frankfurt, ran, außerdem noch Hamburg. Bemerkenswert: gegen Frankfurt kämpften wir uns bis zum Universe Point - aber bekamen die Scheibe dann leider nicht mehr. Und: Hamburg hat uns in der Gruppenphase mit 5:13 weggehauen, aber man trifft sich ja gerne auch 2x auf einem Turnier...
Der heiße Tag lud dann zum Team-Bad im angrenzenden Neckar ein, gefolgt vom Spaziergang zum Eritreier (http://www.blauernil.de). Beides sehr empfehlenswert!
Sonntag sollte es wieder genau so heiß werden und wir mussten im Überkreuzspiel um die Platzierungen 9-12 oder 13-16 gegen Dresden ran. Wieder einmal konnten wir lange Zeit gut mithalten bzw. uns zur Halbzeit ran kämpfen, am Ende machten sie ihre Punkte mit sehr gut ausgeführten floaty inside Break-Hucks aber zu effizient.
Im "Pool des Todes" um die Plätze 13 bis 16 kämpften wir somit gegen den Verlust eines 1. Liga Spots für unsere Region im nächsten Jahr, denn der 15. und 16. steigen quasi ab (da die Quali aber jedes Jahr von allen neu gespielt wird, hat einfach die Region dann einen Platz weniger - das Team das "schuld" am Verlust war kann sich aber trotzdem für die 1. Liga qualifizieren, wenn sie besser sind als die anderen Teams). Neben uns hatte es leider noch Monacco Mix aus München aus unserer Region erwischt, dazu JinxCity Berlin und Hamburg Mixed - die wir ja bereits kannten.
Monacco konnte uns in einem heißen (wie alle ;) ) Spiel mit zwei Punkten Vorsprung schlagen. Wir mussten also mindestens eines der Nordlichter ausknipsen, um Klasse zu zeigen. Außerdem war einfach mal ein Sieg fällig, denn gespielt haben wir in vielen Phasen sehr gut und mit viel Kampfgeist!
Im Rematch gegen Hamburg konnten wir unsere starke Hybrid-Zone aufstellen und unsere Offence gut durchbringen, so dass wir am Ende des Spiels deutlich mit 9:5 vorne lagen! :)
Die letzte Spielrunde war also entscheident, welche Region keinen, einen oder gar zwei Plätze aus der 1. Liga verlieren würde. Gegen Berlin kamen wir nicht gegen verschwitzte flutschige Hände an und hatten einige bittere Turns trotz gut laufender Offence - die JinxCity schnell verwandeln konnte. Das Spiel war somit verloren, so wie auch MonaccoMix gegen Hamburg verlor... aber mit weniger Unterschied als wir gegen Hamburg gewonnen haben, weshalb die Unwucht 14. wurde, gefolgt von Hamburg auf 15 und MonaccoMix auf 16. Der Südosten musste also wenigstens nicht doppelt "bluten".

Alles in allem war es ein brutal heisses, aber dennoch schönes Turnier. Wir haben uns mit einem Sieg belohnt der sogar Bedeutung hatte und konnten in allen Spielen auch mitspielen und zeigen, dass wir durchaus zu Recht in der 1. Liga gelandet sind.

Mit Vorfreude auf nächstes Jahr: Yippi, yippi, yeah, love is in the air! :)

Die Geburtsstunde der Unzucht - Erlangens Mixed DM Premiere

veröffentlicht um 04.06.2012, 02:53 von Johannes Schöck   [ aktualisiert: 02.07.2012, 08:08 ]

Die ursprünglich namensgebende Gründung des Team "Unwucht Erlangen" fand im Jahre 2002 statt. 10 Jahre später ist kaum jemand der ursprünglichen Mannschaft dabei, doch gab es quasi zum Jubiläum ein sehr feiernswertes Ereignis: zum ersten Mal konnte die Unwucht ein echtes Mixed Team auf eine DM schicken!
Angefangen hat alles 2011 mit den wenigen starken Frauen die über die letzten Jahre in Erlangen angefangen oder dorthin gewechselt sind. Dann, durch drei glückliche weitere Zugänge erfahrener Spielerinnen im selben Jahr träumten wir bereits von der Mixed DM 2012! Kurz nach der Anmeldung im Frühjahr stand dann allerdings auch schon fest, dass es eine Quali geben würde und unsere Hoffnungen sanken, ob wir genügend Spielerinnen und Spieler für eine Quali UND die eigentliche DM auftreiben könnten, geschweige denn uns zu qualifizieren.
Doch glorreich konnten wir die von uns selbst in Nürnberg ausgerichtete Quali bestehen mit den wichtigsten Siegen über die Tiefseetaucher, Potsdam und Jena. Selbst das ungeschlagene "Team der Liebe" hat es erst beim Universe-Point geschafft gegen uns in Führung zu gehen. Nach bestandener Quali ging das Training weiter - es prallten in den Wochen vor der Quali immer wieder verschiedene Philosophien und Spielweisen aufeinander. Noch nie hatten wir so viele Leute die Ahnung von gutem Ultimate hatten und unsere lockere, hierarchielose Struktur führte dazu, dass wir erst ein paar verbissene Trainingseinheiten mit gegenseitigem Ankeifen brauchten, um zu verstehen, dass wir uns einfach nur auf einen Plan einigen mussten, um erfolgreich und mit Spaß auf (und neben!) dem Feld ein Team zu sein.
Das DM-Wochenende kam danach schnell angedüst und wir brachen zu einer lustigen Zugfahrt nach München auf. Am Samstag war unser erstes Spiel gegen etwa gleich gesetzte Hannoveraner. Wir empfanden unseren Setzplatz als unterschätzt und errechneten uns einen Sieg. Vielleicht war das, oder die schwüle Witterung, der Grund, dass wir über das gesamte Spiel hinweg nicht unsere Form und in "unser Spiel" fanden - und 11:13 verloren. Durch den etwas merkwürdigen Turniermodus stand somit schon fest, dass wir nicht mehr unter die Top 16 kommen konnten.
Die nächsten Gegner kamen von ganz unten auf der Setzliste und ermöglichten uns ein wenig freier unser Spiel zu suchen, doch auch gegen Frisbee Fieber aus Giesen (13:2) und die freundlichen und uns wohl bekannten Baybees aus Bayreuth (11:5) kamen wir nicht so recht in Fahrt.


Outdoor DHM 2011

veröffentlicht um 11.07.2011, 02:35 von Johannes Schöck   [ aktualisiert: 11.07.2011, 05:00 ]

Ausgerichtet vom Vorjahressieger fand die DHM im Ultimate Frisbee dieses Jahr in Würzburg statt. Wie schon in den Vorjahren reisten wir mit einer aus Fortgeschrittenen und Anfängern, Frauen und Männern, bestehenden Mannschaft an. Durch den 2010 errungenen 9. Platz waren wir in unserer Gruppe als 2. gesetzt.

Leider mussten wir ohne unseren stärksten Spieler, der es dieses Jahr in die mixed Nationalmannschaft geschafft hat, auskommen, setzten uns als Ziel dennoch das Achtelfinale zu erreichen.
Samstag Morgen waren alle pünktlich vor Ort und bereit zum Aufwärmen, was uns gegen die in aller Früh erst angereisten Stuttgarter deutlich gewinnen ließ. Das nächste Spiel konnten wir gegen Gießen ebenso für uns entscheiden, unterlagen dann aber einer starken Männertruppe aus Bremen. Das entscheidende Spiel um den direkten Einzug ins Achtelfinale entschieden wir gegen Dortmund wieder für uns, verloren aber dann unnötigerweise durch Unkonzentriertheit das letzte Gruppenspiel gegen Regensburg. Leider konnten wir unsere Topform im Achtelfinale gegen Potsdam nicht abrufen und hatten zudem drei Ausfälle zu verzeichnen.
Sonntag früh wiederholten wir trotz Regen und Wind das Einspielen als Team während unsere Gegner aus Marburg erst wenige Minuten vor Spielbeginn erschienen. Trotzdem verschliefen wir die ersten 10 Spielminuten und gerieten in einen 1:3 Rückstand. Das Ziel vor Augen rissen wir uns zusammen und drehten das Spiel mit einer tollen Teamleistung komplett um zum 8:6 Sieg. Als nächsten traten wir gegen Gastgeber Würzburg an, deren gut aufgestelltes Team uns wohlbekannt war und denen wir nur ein paar Punkte abringen konnten. Somit spielten wir die letzten 50 Minuten um Platz 11 gegen Jena und konnten dank einer sehr guten Verteidigung unsererseits 9:7 gewinnen.

Die durchwegs gute Stimmung und das unseren Fähigkeiten entsprechende Abschneiden hat uns, trotz einiger organisatorischer Widrigkeiten (keine Party, wie üblich bei Frisbeeturnieren, und in der Stadt verstreute Spielfelder) wieder eine schöne DHM bereitet. Nächstes Jahr steht dann wieder die Top 10 auf der Zielscheibe!


Zweitagesfliegen in Würzburg 2010

veröffentlicht um 26.12.2010, 17:57 von Sylwester P.   [ aktualisiert: 26.12.2010, 18:06 ]

Ihr habt es sicher schon vernommen,

die Unwucht hat ein Turnier gewonnen!

Das war für uns alle ein großer Tag,

drum ich es euch nochmal erzählen mag.

Zu elft waren wir, drei Mädels und acht Jungen,

zusammen ist uns ein toller Sieg gelungen.



Drei Spieler waren schon am Freitag per Zug angereist,

sie fürchteten die Straßen wären vereist.

Das eine Auto kam Samstag dann auch gleich etwas spät,

aber nur, weil Christian sich nicht hat aus dem Bett gequält.

Doch alles ging gut, wir waren bereit,

das erste Spiel, es war soweit.

 

Und obwohl wir gegen Marburg gut zusammengespielt haben,

mussten wir einen Sieg gegen sie begraben.

Auch gegen Disco 1 sah es punktemäßig nicht gut für uns aus,

das machte unserer Spielfreude jedoch nichts aus.

 

Im dritten Spiel gegen Ilmenau konnten wir dann mehr Punkte machen,

die Stimmung war super, wir hatten viel zu lachen.

Auch gegen Bonnsai konnten wir einen Sieg erringen,

es war unglaublich, alles wollte uns gelingen.

 

Danach sind wir gemeinsam in die Stadt,

zum Weihnachtsmarkt, Kinderschoko-Crèpes und Glühwein satt.

Der Knecht Ruprecht  hat sich Sylwester dann vorgenommen,

er hat von ihm kräftig auf den Hintern bekommen.

 

Im Lokal Till Eulenspiegel haben wir dann richtig zugeschlagen,

und ihn vollgehauen unseren Magen.

Die Party am Abend hatte das Motto „D“,

wir hatten dazu eine tolle Idee.

Als Demonstranten sind wir gegangen,

um mehr „Dee drinken“ zu verlangen.

 

Beim Beer-Race haben sich David und Jannis tapfer geschlagen,

Jannis wollte sogar eine zweite Runde wagen.

Das Darmstädter Poolimate hat ihn wohl auf den Geschmack gebracht,

beim Beer-Race sind ungeahnte Fähigkeiten in ihm erwacht.

Auch auf der Party war die Unwucht mit dabei,

manche sogar bis nach drei.

 

Gegen Disco 2 hatten wir Sonntag das erste Spiel,

gewinnen war da unser Ziel.

Das haben wir auch geschafft,

der dritte Sieg, er war vollbracht.

 

Wir konnten es alle kaum glauben,

Erlangen sollte im Halbfinale auflaufen.

Gegen Disco 1 haben wir diesmal gewonnen,

und das alles, nachdem wir anfangs mit Niederlagen begonnen.

 

Da stand Erlangen nun tatsächlich zum ersten Male,

bei einem Turnier im Finale.

Gegen die Bamberger Wurfkultur hatten wir auch ein bißchen Glück,

der Turniersieg hat uns trotzdem sehr verzückt.

Der Spirit im Team war phänomenal,

ich hoffe das wiederholen wir beim nächsten Mal!


Geschrieben von Victoria

 

 

WUCC 2010: Im Osten nichts neues

veröffentlicht um 13.07.2010, 08:49 von Sylwester P.   [ aktualisiert: 30.10.2010, 23:57 ]

Das Runde muss ins eckige. So einfach das Spielprinzip, so aufregend die Ausführung. Das ist beim Ultimate Frisbee nicht anders als beim Fußball. Während die Welt letzte Woche gebannt nach Südafrika zur Fußballweltmeisterschaft schaute, galt mein ganzes Interesse einem ähnlichem Ereignis in Tschechien. In Prag nämlich traffen sich 136 Vereine aus 37 Nationen um herauszufinden wer am besten ein rundes Stück Plastik in die eckige gegnerische Endzone befördern kann. Ich als Frisbeeverrückter konnte mir die WUCC (World Ultimate Club Championchips) vor der Haustür natürlich nicht entgehen lassen und bin hingetuckert. Mit maximal 80 km/h in einem Hippie VW-Bus wurde allein schon die Anreise zum Erlebnis. Ein Frisbeepärchen aus Frankfurt war so nett mich in Nürnberg aufzugabeln und nach Prag mitzunehmen. Um 21.00Uhr fuhren wir los. Um 02:00Uhr kamen wir an. Um 03.30 war ich endlich im Bett und um 07:30 bereits an den Feldern um den Open Halbfinalteams beim Aufwärmen zuzuschauen. Ich hatte mir sagen lassen, dass man sich vom Aufwärmtraining der Topteams ne Menge Übungen abschauen kann und ich wurde nicht enttäuscht. Erwartet also allerhand neue Übungen wenn ich das nächste mal Training halte :-)


Seattle Sockeye beim aufwärmen :-)


Wer hat nun die Weltmeisterschaften gewonnen?

Es war keine Überraschung, dass die Erfinder des Spiels -  die Amerikaner - mal wieder in allen Divisionen (Open, Women, Mixed, Masters) gewonnen haben. Sie gewinnen immer. Die einzigen Vereine die den Amerikanern wirklich Paroli bieten können, kommen aus Kanada und Japan. Teams aus diesen Nationen haben es jedenfalls schonmal geschafft den amerikanischen Teams einen Titel abzunehmen (Erwähnenswert ist auch, das Schweden 1992 mal Weltmeister war. Das lag aber daran, dass die Amis nur ein B-Klasse PickUp Team zu den Weltmeisterschaften schickten).
Der Leistungsabstand zwischen diesen großen Drei und dem Rest der Welt ist rießig. Im Viertelfinale wurde das Beste europäische Openteam - Viksjöfors IF Ultimate aus Schweden - von der japanischen Mannschaft BuzzBullets 17-5 geklatscht. Das beste deutsche Team, die Feldrenner aus Mainz, wurde vom späteren Weltmeister Revolver aus San Francisco in der Gruppenphase mit 17-6 abgefertigt. Auch sonst schaffte es kaum ein Team gegen eine amerikanische Mannschaft eine zweistellige Punktzahl zu erreichen.

Die Sieger im Überblick:
Open: San Francisco Revolver
Women: San Franciso Fury
Mixed: (All over the Midwest USA) Chad Larson Experience
Masters: (All over the Westcoast) Troubled Past



So sehen Sieger aus: In der Open Division holten sich Revolvber aus San Francisco (dunkelblau) Gold. Silber ging an Seattle Sockeye (weiß). Die BuzzBullets aus Tokyo holten sich Bronze (blau).

Warum dominieren die USA so sehr?

Was soll man groß sagen: Sie sind schneller, größer, taktisch geschulter und die besseren Werfer. Ihr Wille zu gewinnen ist ebenso herausragend. Diese Spieler kämpfen um jede Scheibe, als ob es der letzte Tropfen Wasser auf der Erde wäre. Für die Zuschauer ist das einfach nur geil anzusehen. Wenn man so unbedarft neben dem Feld steht und zum ersten mal sieht wie einer auf Schulterhöhe an einem vorbeisegelt um noch nen blödes Stück Plastik zu fangen, stockt einem erstmal der Atem, die Spucke bleibt einem weg, da ist man platt wie ein Pfannkuchen!

Flieg, Baby Flieg!
Photo: Dave Sanders



Das Ende der US-Dominanz ist nicht in Sicht. Dafür müssen die Frisbeegemeinden in anderen Ländern einfach erstmal viel größer werden. Umfragen zufolge gibt es in den USA mehr als 5 Millionen Spieler. Zum Vergleich: Es gibt zwar keine verlässlichen Zahlen darüber, wieviele Spieler es in Deutschland gibt, aber Schätzungen vom DFV (Deutscher Frisbeesportverband) sagen, dass es ca. 3000 sind. Dementsprechend ist die Leistungsdichte hier einfach nicht hoch genug um mithalten zu können.


Wie haben die deutschen Mannschaften abgeschnitten?
Dazu ein Bericht von Deutschen Frisbeesportverband: http://www.frisbeesportverband.de/news/index.php?nid=1168940040

Ein paar Worte zur Mixed Division:
Taktisch und werferisch gesehn ist mixed zu spielen ein wenig anspruchsvoller als reingeschlechtlich zu spielen (ich weiß es ist ein doofes wort, aber mir fällt nix besseres ein). Man muss seine Würfe zum Beispiel viel stärker  an seine Receiver anpassen, da die Bandbreite an Fangfenstern größer ist. Viele Mannschaften machen es sich aber "einfach", und benutzen einfach vermehrt die Männer um zu werfen und zu punkten. Die Statistik der Playoffs (1st-16th) zeigt es deutlich: Unter den 10 besten Punktejägern ist nur eine Frau (Platz neun). Bei den Topassistgebern muss man sogar bis auf Platz 26 schauen, um die erste Frau zu entdecken.

Ein paar Worte noch zum Spirit of the game:
Die Livestreams von den Spielen des Tages ließen mich schlimmes befürchten. Die Spiele waren einfach grauenhaft anzusehen. Jeder Spielzug wurde gefühlte 1000mal unterbrochen durch Foul-, Pick- oder Travelcalls. Bei solchen Spielen vertehe ich nur zu gut, dass viele Spieler die Einführung von Schiedsrichtern fordern. Die Spiele hingegen die ich auf der WM live gesehen habe waren alle ultrageil. Im Halbfinale Seattle Sockeye gegen Atlanta Chainlightning gab es nicht mehr als 10 calls während des gesamten Spiels. Spielen mit 14 Schiedrichtern auf dem Platz kann wunderbar funktionieren, man muss es nur wollen.

Weiteres:
Die Spiele des Tages und die Finalspiele kann man sich noch bis ca. Ende August im Stream anschauen. Die meisten Spiele sind jedoch gähnend langweilig. Wirklich geil ist aber das Frauenfinale. Eins der besten Spiele, die ich je gesehn habe.
http://www.strizna.cz/sekce/frisbee-world-ultimate-club-championships-2010-210-0.aspx

Alle Ergebnisse der WM sind hier abrufbar:
http://scores.wucc2010.com/?view=frontpage&selseason=WUCC2010

Ansonsten: Prag ist ein schönes Fleckchen Erde.

Hechten 2010

veröffentlicht um 29.06.2010, 02:32 von Unwucht Erlangen   [ aktualisiert 13.07.2010, 01:06 von Sylwester P. ]

Das legendäre Hechten in  Kaiserslautern

Das Hechten ist ein eher kleines (aber legänderes) Turnier, welches auf Gras und Sand ausgespielt wird. Nach kurzfristigen Ausfällen und intensiven Vorbereitungen der Cracy Action, ging es mit 6 Mann in die Kälte. [Beim Hechten muss/darf/soll jede Mannschaft eine Crazy Action vollführen. Die Erlanger hatten sich entschlossen mal eben so Weinachten 230 Tage vorzuverlegen; Anmerkung der Redaktion] Dank der 3 Stunden langen Fahrt, einem super Nähmeister, dem Plätzchenbäcker, dem Weihnachtsbaum und dem Glühwein war unsere Weihnachtsaktion gerettet. Nach einer eiskalten Nacht wurden noch die letzten Vorbereitungen getroffen: Glühwein warm gemacht , Nikolausmützen genäht und kleine Spiritspielchen für die gegnerischen Teams ausgedacht.  Natürlich wurde auch gespielt. Zunächst gegen die Gastgeber aus Kaiserslautern auf Rasen. Dank den Saarbrückenern Mädels und Jungs sowie Jürgen aus München  (vielen Dank noch mal an dieser Stelle fürs Aushelfen!) schlugen wir sie in einem spannenden Spiel. Auch das Folgende gegen Köln gewannen wir knapp.

Dann ging es natürlich noch auf den Sand. Christian lernte dann dort auch mal bis 5 zu zählen, als er dank der veränderten Hechten-Spezial-Stallcountregel (ausgedacht von Frankfurt, unserem Gegner) ständig ausgezählt wurde: pro Punkt das ein Team in Führung ging, gab es einen Stallcount weniger. Trotz einem Spielerausfall, gewannen wir das Spiel souverän aber mit viel Spaß.  Klaus musste mal eben ins Krankenhaus um seine Platzwunde an der Stirn nähen zu lassen. Diese Wunde ließ ihn aber nicht davon abhalten das letzte Spiel mit anzutreten. Um nicht am Sonntag um 9:00Uhr spielen zu müssen hatten wir mit dem Gegner Soul aus Landsberg kurzerhand beschlossen dieses Spiel auf Samstag  Abend zu verlegen. Leider verloren wir gegen Landsberg Soul mit einen Punkt und waren somit raus aus dem Rennen um den Finaleinzug.  Dank dem vorgezogenen Spiel, konnten wir jedoch dann gemütlich und mit ruhigem Gewissen in den Abend starten: Pizzaservice, Lagerfeuer, Luftballon, Nachtfrisbee, Sexpuppen und guter Musik ließen wir den Abend ausklingen. Nach langem Ausschlafen ging es dann im Regen auf den Sand. Dieser hielt uns aber nicht davon ab die Himmelsstürmer und sogar Mainz zu schlagen. Somit hatten wir noch mal die Ehre um den 5. Platz gegen die Kölner anzutreten. Nur leider war bei uns ein wenig die Puste raus, so dass wir dieses verloren und somit mit dem grandiosen sechsten Platz abschlossen. Unsere Cracy Action konnte gegen die Kölner Karnevals Feier nicht mithalten, machte aber doch ein riesen Spaß! Schlecht war uns allemal nach dem Fruchtzwerg-, Mohrenkopfwettessen, den anderen Spielchen und dem Glühwein. Und damit bleibt wohl nur zu sagen: Weihnachten kann man auch 320 Tage davor feiern! Oh Tannenbaum….

Danke für das schöne Turnier!

Babsi

P.S. Einen weiteren Turnierbericht von Robert findet ihr im Wiki, um den zu sehen braucht ihr aber natürlich das Wikipasswort...

http://unwucht-erlangen.de/index.php/Main/Hechten2010


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Deutsche Hochschulmeisterschaft 2010

veröffentlicht um 29.06.2010, 02:22 von Unwucht Erlangen   [ aktualisiert 04.09.2010, 01:22 von Sylwester P. ]

Nachdem die Probleme mit Christians klackerndem Auto beseitigt waren, konnten wir uns am Fr. den 11.6. mit 45-minütiger Verspätung endlich in Richtung Freiburg aufmachen. Bis auf ein paar Sightseeing-Abstecher kamen wir auch gut dort an und konnten unsere Schlafstelle auf ein paar bequemen Turnmatten einrichten.
Am Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück gleich zum Einwerfen. Dank Johannes' Motivation verschliefen wir dadurch endlich einmal nicht unser erstes Spiel und konnten uns gegen Karlsruhe durchsetzen. Nach einer Niederlage gegen den späteren Zweiten Freiburg und einem weiteren Sieg gegen Aachen schlossen wir die Gruppenphase als Zweiter ab und hatten damit die Chance, uns im Recovery Game gegen Bayreuth für das Achtelfinale zu qualifizieren. Unter brennender Sonne konnte uns das Erringen unseres wohl längsten Punktes im Turnier den nötigen Motivationsschub geben, um unseren Erzfreund wieder einmal zu schlagen. Damit war Sylwesters Taktik, uns durch Pessimismus zu motivieren, bereits voll aufgegangen. Im Achtelfinale ging es dann gegen Berlin, wo wir in einer anfangs sehr engen Partie am Ende doch eine verdiente Niederlage hinnehmen mussten. Gestärkt im Augustiner-Biergarten (jetzt neu mit Augustiner-Bier), aber trotzdem sehr müde von den anstrengenden Spielen, konnten sich dennoch die meisten aufraffen, noch ein paar Stunden die Tanzfläche unsicher zu machen.
Am Sonntagmorgen liebevoll von Johannes geweckt, konnten wir gegen wohl noch etwas verschlafende Hannoveraner erstaunlich souverän gewinnen. Mit Hilfe unserer Topmotivation konnten wir danach auch gegen Münster einen weiteren Sieg erkämpfen. Im letzten Spiel mobilisierten wir noch einmal unsere nicht mehr vorhandenen Kraftreserven und konnten uns in einem spannenden Spiel gegen stark aufspielende Magdeburger am Ende sogar einen sensationellen neunten Platz sichern. Völlig erschöpft, aber freudetrunken, machten wir uns auf den Weg zum Finale zwischen Freiburg und Würzburg, sowie nach der Siegerehrung auf den Heimweg.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass wir ein tolles Turnier gespielt haben, in dem wirklich jeder alles gegeben hat. Vielen Dank für ein geniales Wochenende mit grandiosem Teamspirit!


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Subbä Bambärcher Durnierla 2010

veröffentlicht um 29.06.2010, 02:16 von Unwucht Erlangen   [ aktualisiert 04.09.2010, 01:24 von Sylwester P. ]

The 2. Subbä Bambärcher Durnierla (SBD) was the first outdoor tournament the Erlangen team attended in 2010. Bamberg really showed off with nice warm weather and a lot of sunshine. The tournament rules put some pressure on Erlangen as three girls had to be on the line. But with the help of Julie from Munich as our pick-up, we were happy to provide enough ladies on the field: Sara, Anke, Babsi, and Victoria. We had fewer problems to get the guys together who were all crazy about playing Ultimate in Bamberg: Matthew, Klaus, JoH, Cagatay, Johannes B., Phil, Frank, Robert and Colin. Niko and Sylwester had a bit on the side playing with 7 Schwaben Stuttgart and Intimate Ultimate. But don’t mind, Erlangen is not that resentful and likes open relationships :-)

 

The first game against Intimate Ultimate started pretty well even if we lost 5:7, as Erlangen showed some good moves on the field. We also lost the games against 7 Schwaben Stuttgart and Disc-O-Fever Würzburg but finished with a very good game against Paradisco Jena. The day ended with a very nice dinner in the fanciest restaurant Erlangen has ever been to. The meals were very yummy but a little small, at least for some of us who decided to get a slice of pizza afterwards, some ice cream, and some beer to fill their stomachs. For the party, the organizers came up with some nice surprises. Every team had to submit the title of a rock song in advance. Erlangen didn’t reflect that much by choosing “Killing in the name of” from Rage against the Machine, a song no one had ever heard before except Colin. Thanks to the new technologies of the 21st century we could listen to the song before “performing” it on the stage. The party prize was out of reach for Erlangen, with Disc-O-Fever and the Baybees showing all their party experience. But some team members of Erlangen at least gave it a try.

 

 

 

The second tournament day Erlangen had a good start winning against the host Wurfkultur Bamberg but then lost against Schleudertrauma Magdeburg before falling asleep in the third game of the day against the Baybees from Bayreuth (2:13 or something). Erlangen finished the tournament playing good Ultimate against Disc-O-Fever Würzburg (9:5), the discos and discas probably being a little tired from the long party night. At the end, Erlangen was in 7th place out of 12. The spirit in the team was pretty good this weekend and even if we didn’t win the spirit prize we did some very good progress playing nice Frisbee and enjoying the great tournament in Bamberg.

 

 

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